Ehrenvorsitzende erhält Bundesverdienstkreuz

 

Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer überreicht Hannelore Podolski das Bundesverdienstkreuz.

 

"Eine bemerkenswerte Persönlichkeit" erhält das Bundesverdienstkreuz

Hilgermissen (an). Ein großer Tag für die engagierte Bürgerin Hannelore Podolski (79) aus Wienbergen. Im Gasthaus "Zum Goldenen Krug" in Hilgermissen erhielt sie aus der Hand von Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer im Auftrag von Bundespräsident Christian Wulff, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

 

In seiner Laudatio würdigte Wolfgang Rustemeyer Hannelore Podolski als eine Bürgerin, die in ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Region und deren Mitmenschen ein hohes Ansehen bei der Bevölkerung genießt. "Sie ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit mit Ecken und Kanten, die sich trotz zahlreicher persönlicher Schicksalsschläge und schwerer Erkrankungen immwer für die Belange ihrer Mitmenschen eingesetzt hat.""Ohne das Engagement von Bürgerinnen und Bürger wie ihnen, Frau Podolski, wäre unser Staatsgebilde, wäre unsere Demokratie nicht das, was sie heute ist: eine offenen und freie Gesellschaft, in der Mehrheiten gesucht werden müssen durch Überzeugungsarbeit und bessere Argumente", lobt Rustemeyer die Einstellung von Hannelore Podolski. Der Samtgemeindebürgermeister fasst zusammen: "Es bleibt festzustellen, dass Frau Podolski immer dem Menschen direkt verpflichtet war, ihr ging es nicht um persönliches Wohl, ihr ging es um die Gestaltung des Lebensraumes für ihre Mitmenschen. Ihr Handeln ist geprägt von ihrer sozialen, humanistischen Grundhaltung anderen Menschen gegenüber."

Es sind nur wenige Bürgerinnen und Bürger in unserem Gemeinwesen, die sich durch beispielhafte Tatkraft, durch vorbildliches Engagement und durch große Energie für die Allgemeinheit einsetzen und auszeichnen. Hannelore Podolski hat sich von 1991 bis 2009 im kommunalpolitischen Bereich engagiert. Von 1991 bis 2006 war die Sozialdemokratin Mitglied im Rat der Gemeinde Hilgermissen. Sie war bis 2001 Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat und setzte sich im Verwaltungsausschuss, Kultur- und Bauausschuss für die Belange der dörflichen Gemeinschaft ein. "Sie sorgte als Initiatorin der "Ferienkiste", dass entsprechende Mittel bereitgestellt wurden, sie organisierte federführend die gesamte Ferienpass-Aktion und war wie selbstverständlich, als Betreuungsperson für die Kinder dabei", erinnert Rustemeyer. Von 1991 bis 2009 war Hannelore Podolski Mitglied im Rat der Samtgemeinde Grafschaft Hoya. Von 1999 bis 2001 als stellvertretende Ratsvorsitzende und von 2006 bis 2008 als zweite stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin, des weiteren arbeitete sie in den Ausschüssen für Jugend, Sozial und Sport (1991-1996), Schule(1991 bis 2001), Bau, Umwelt Und Wirtschaft (1996 bis 2008) und im Samtgemeindeausschuss (2006 bis 2008). Parteipolitisch engagierte sich die Sozialdemokratin als Vorsitzende des SPD Ortsvereins Grafschaft Hoya von 1991 bis 2003 und von 1997 bis 1999 als Vorsitzende des SPD- Unterbezirks Nienburg. Familien, benachteiligte Menschen und Bildungspolitik sind ihre bevorzugten politischen Arbeitsfelder gewesen. Aus gesundheitlichen Gründen musste Hannelore Podolski ihr ehrenamtliches Engagement beenden.

Hannelore Podolski bedankte sich für die Auszeichnung. "Seltsam, dass ich für etwas ausgezeichnet werde, das ich gerne gemacht habe." Die Rathaustüren standen für mich immer auf, ich habe von Wolfgang Rustemeyer, Rolf Walnsch und Uwe Back immer fachlichen Rat erhalten. "Wählt bei den kommenden Wahlen den richtigen Verwaltungsfachmann als Bürgermeister, denn die Aufgaben nach der Fusion lassen Lehrjahre nicht zu", diesen Rat gab Hannelore Podolski den anwesenden Gästen, bevor die Kaffeetafel eröffnet wurde.

(Quelle: Horst Achtermann, Die Harke, 28.09.2010)

 
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